Mobilitätsvision Bayreuth-Kulmbach

Die Verkehrswende ist eines der zentralen Transformationsfelder unserer Zukunft, Sie muss heute schon gedacht und in Angriff genommen werden. Wie kann eine treibhausgasneutrale Mobilität in der Region aussehen und wie kann der Weg dorthin organisiert werden? Die aktive Gestaltung der bevorstehenden Veränderungen im Bereich der Mobilität kann als Leuchtturmprojekt Wirkung entfalten und einen wertvollen Beitrag für die regionale Entwicklung der Region Bayreuth-Kulmbach leisten.

Durch das 2017 gestartete Projekt „Fahrradfreundliche Uni, fahrradfreundliches Bayreuth“ wurde ein Austausch zwischen Wissenschaft und regionalen Akteuren über mögliche nachhaltige Alternativen zu den heute dominierenden Mobilitätsmustern angestoßen. Ein Studienprojekt an der Universität Bayreuth, unter der Leitung von Professor Dr. Manfred Miosga, hat den Impuls aufgenommen und sich nun zum Ziel gesetzt, im Zusammenspiel mit regionalen Akteuren eine Zukunftsvision für den Mobilitätsraum Bayreuth-Kulmbach zu erarbeiten. Dies soll mit Hilfe der Methode der „Zukunftskonferenz“ geschehen.

Die Zukunftskonferenz ist ein moderiertes Planungsinstrument, das geeignet ist möglichst viele Beteiligte in die Erarbeitung gemeinsamer Ziele einzubeziehen und für deren Umsetzung zu gewinnen. Geplant sind zwei jeweils eineinhalbtägige Konferenzen jeweils Freitagabend und Samstagvormittag am 17./18. Mai 2019 sowie am 28./29. Juni 2019.

In den Konferenzen werden gemeinsam mit 64 Teilnehmer*innen die bestehende Situation untersucht, Zukunftsbilder entworfen und gemeinsame Schwerpunktziele herausgearbeitet und schließlich erste leicht umsetzbare Sofort-Maßnahmen überlegt und deren Umsetzung vorbereitet.

Die Teilnehmer*innen setzten sich aus Entscheidungsträger*innen, Expert*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen zusammen und bilden das gesamte System „Mobilität in der Region“ ab. Sie arbeiten an acht Thementischen zu jeweils acht Personen, zunächst an ihrem Fachgebiet und später in gemischten Gruppen. Dadurch werden die Teilnehmer „angeregt“, sich mit den Sichtweisen der anderen zu beschäftigen und diese in die Erarbeitung einer gemeinsamen Vision mit einfließen zu lassen. So wird aktive Kommunikation gefördert und gegenseitiges (Voneinander-)Lernen unterstützt.

Um das System der Mobilität ganzheitlich abdecken zu können, wurden innerhalb des Studienprojektes bereits acht Themenfelder herausgearbeitet, die für die gemeinsame Erarbeitung einer gemeinsamen Zukunftsvision vorgeschlagen werden:

 

Von der Zukunftskonferenz „Mobilitätsvision für die Region Bayreuth-Kulmbach“ können wesentliche Impulse für die anstehenden Herausforderungen im Bereich der Verkehrspolitik in der Region ausgehen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie von den Akteur*innen und Entscheidungsträger*innen als sinnvolles und hilfreiches Angebot erkannt und unterstützt wird.


Die öffentliche Auftaktveranstaltung stellte das Thema „postfossil-mobil- Wege in eine Mobilitätswende“ in den Fokus. Der Gastsprecher Heiner Monheim ging in seinem Vortrag dier Systemfrage auf den Grund und diskutierte im Anschluss alternative, zukunftsfähige Mobilitätsformen.

In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Oberfranken-Mitte e.V.


Erkennen Sie sich als Expert*in im Bereich Mobilität wieder? Dann melden Sie sich gerne bei uns! Wir sind auf spannende Teilnehmer*innen für die Zukunftskonferenz gespannt.

Bei Fragen und Anregungen melden Sie sich unter:

Kontaktadresse: mobilitaetswende[at]uni-bayreuth.de